Es gäbe viel zu diesen Fotos zu sagen. Es gäbe viel zu meinen Gedanken an diesem Tag zu schreiben, aber weil es zu viel ist, was ich nicht aufs imaginäre Papier bekomme, lasse ich das an dieser Stelle mal.
Ich möchte diesen Songtext heraus schreien, wann immer ich den Sommer rieche. Es hängen so viele Erinnerungen an diesem Song. Ich möchte tanzen und wieder den Sand zwischen meinen Zehen spüren. Ich möchte den Reißverschluss des Zeltes öffnen und den wundervollen Morgen-Duft in der Nase haben, der nur erahnen lässt, wie warm die Stunden danach werden. Ich möchte, dass meine Erinnerungen wieder zur Wirklichkeit werden. Zur Gegenwart.
Ein Jahr wohne ich nun schon - oder auch erst - in Kiel. Ich habe viel übers Ankommen, Eingewöhnen und Wegziehen gelernt. Das Wegziehen aus Berlin hat verdammt viel mit mir gemacht: Ich bin ein Stückchen mehr Erwachsen geworden und habe das Studierenden-Leben sehr schätzen gelernt. Für mich hat dieses Jahr einen sehr großen Teil in meiner Zeitrechnung eingenommen: Ich habe ein neues Leben aufgebaut. Und es verwirrt mich immer wieder, dass es auch noch ein "altes Leben" gibt. Die Zerissenheit macht sich jeden Tag bei mir bemerkbar: Mal schwächer und mal stärker. Besonders an den Tagen, die nach einen Berlin-Aufentalt liegen. Aber vielleicht ist das auch alles keine Wissenschaft: Vielleicht kann man einfach wegziehen und nicht so viele pathetische Tweets schreiben wie ich und in den vielen Gesprächen mit Freund_innen über das Hierbleiben und Wegziehen Metaphern dafür finden, was wir fühlen. Es ist alles so kompliziert. Aber trotz allem saß ich neulich ich Bus und habe darü...
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