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Heimat vs. Zuhause

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Am 20. August 2014 um 23:58 habe ich diesen Text geschrieben: "Hätte mich jemand vor einem Jahr gefragt, wo mein Zuhause ist, hätte ich ohne mit der Wimper zuzucken mit „ Berlin “ geantwortet. Ich mein, was soll ich sonst antworten? Ich bin hier geboren, aufgewachsen, hier wohnen meine Freunde; zwar nicht meine ganze Familie, aber alles was ich brauche. Mein soziales Leben findet hier statt. Diese Stadt steckt voller Möglichkeiten; so viele, dass es unmöglich ist, sich für eine zu entscheiden. Letztes Jahr um diese Zeit hörte ich mir täglich den Song „Für immer Berlin“ von Die Orsons an. Ich steckte zwar nicht in der Situation, die in dem Song beschrieben wird, aber mit diesem „ich bleib für immer in Berlin“ konnte ich mich identifizieren. Hier studieren – genau die Studiengänge, die ich von weit weg in Betracht ziehe; mit dieser Stadt leben.  Wild, Unberechenbar und Bunt. Mein Wunsch.  Und ich konnte mir auch nichts anderes vorstellen.  Ich und diese S...

"Ich suche deine Augen, doch dein Blick weicht meinem aus."

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"Wenn man die Augen zu macht, klingt der Regen wie Applaus." Ich kann mich noch genau an den Satz aus dem Blog-Artikel von TV-Noir erinnern, in dem ich diesen Song entdeckt habe: "Der schönste Song des bisher kurzen Musikjahres 2012." Ich würde weit ausholen und sagen "Der schönste Song, der letzten 6 Jahre."

"And every song just makes me think of you."

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Ich möchte diesen Songtext heraus schreien, wann immer ich den Sommer rieche. Es hängen so viele Erinnerungen an diesem Song. Ich möchte tanzen und wieder den Sand zwischen meinen Zehen spüren. Ich möchte den Reißverschluss des Zeltes öffnen und den wundervollen Morgen-Duft in der Nase haben, der nur erahnen lässt, wie warm die Stunden danach werden. Ich möchte, dass meine Erinnerungen wieder zur Wirklichkeit werden. Zur Gegenwart.